Cartier

Cartier

Cartier ist ein französischer Schmuck- und Uhrenhersteller der Luxusklasse. Die lange Tradition des Unternehmens Cartier geht dabei bis auf das Jahr 1847 zurück, als Louis-Francois Cartier eine Goldschmiedewerkstatt in Paris übernimmt. Cartier gewinnt schnell an Beliebtheit. So kommt es, dass Prinzessin Mathilde 1856 Schmuck beim Goldschmied Cartier erwirbt. Auch die Kaiserin kann Cartiers Schmuck nicht widerstehen. Später wird Cartier sogar zum offiziellen Schmucklieferanten für das englische, portugiesische, serbische, belgische, ägyptische und albanische Königshaus und das russische Zaren Haus. Zunächst auf Schmuck spezialisiert, differenziert Cartier nun, im Jahr 1888, sein Sortiment auch zu Armbanduhren aus. Auf Grund dieser Erfolge können sich viele weitere Cartier Boutiquen etablieren. Im Jahr 1909 breitete sich Cartier sogar bis nach London und New York aus und entwickelt im selben Jahr das erste Patent für die Faltschließe der Cartier Armbanduhren. Viele weitere Entwicklungen und Designs zu neuen Uhren und Schmuckstücken von Cartier folgen. Darunter befindet sich auch der Cartier Trinity Ring und das Trinity Armband, welche durch Jean Cocteau in ganz Paris bekannt wurden. Im Jahr 1933 erreicht Cartier ein weiteres Patent: die unsichtbare Fassung. Hierbei werden Edelsteine in eine kaum sichtbare Fassung gesetzt. 1935 wird die erste Cartier Boutique in Monte Carlo, drei Jahre später in Cannes eröffnet. Weitere bedeutende Persönlichkeiten finden sich im Hause Cartier wieder: Charles de Gaulle verfasst einige Reden in Cartiers Büro. Auch in die Filmwelt Hollywoods findet Cartier Zugang: 1950 trägt Gloria Swanson in "Boulevard der Dämmerung" zwei Cartier Armbänder und drei Jahre später singt Marilyn Monroe in "Blondinen bevorzugt" "Cartier!". Zudem expandiert Cartier 1969 bis nach Genf, 1970 nach Hongkong und 1971 nach München. Dies führt dazu, dass im Jahr 1974 die erste Lederwarenkollektion von Cartier, vier Jahre später die erste Tücherkollektion und 1981 die ersten Parfums eingeführt werden. Im Jahr 1997 wird das 150-jährige Jubiläum von Cartier im großen Stil gefeiert. Heutzutage kann man das Cartier Ei, das der Pariser Stadtrat dem Zaren Nikolaus II im Jahr 1912 überreichte, im Modern Museum of Art in New York betrachten, nachdem man durch den Place de Cartier stolziert ist. Das heutige Sortiment spezialisiert sich dabei nicht mehr nur auf Schmuck, wie funkelnde Ringe, exklusive Armbänder, filigrane Halsketten und bezaubernden Hochzeitsschmuck, und Cartier Uhren, sondern auch auf Lederwaren, darunter vor allem qualitativ hochwertige Taschen und Geldbörsen und zahlreiche Accessoires. Dabei kann man luxuriöse Schreibgeräte, elegante Manschettenknöpfe, moderne Sonnenbrillen, exklusive Wohnaccessoires, edle Schals und Tücher und zahlreiche wohlriechende Cartier Düfte. Cartier erreichte dank vieler Innovationen, einen besonderen Sinn für Stil und Ästhetik große Erfolge. So trifft man das Unternehmen Cartier noch heute als exklusiver Schmuckhersteller an.