Piece By Piece (Special Bonus Edition) [Doppel-CD]
angelegt von paulathebest am 02.01.2007 unter Lieblingsprodukte
Bei ihrem Millionseller-Debüt Call Off The Search, das hierzulande Doppelplatin-Status erlangte, vertraute Katie Melua noch weitgehend auf die Schützenhilfe ihres Entdeckers und Förderers Mike Batt. Dessen langjährige Erfahrungen im Musikgeschäft kamen ihrem Karrierestart sicher sehr zugute. Auf dem würdigen Nachfolger Piece By Piece bringt die Künstlerin mit den hypnotisch-schwarzen Augen und dem gewinnenden Lächeln nun verstärkt ihre Ideen ein, steht zunehmend auf eigenen Füßen und befreit sich allmählich aus Mike Batts bislang übermächtigem Schatten. Gleich fünf Songs stammen diesmal aus Meluas Feder -- und sie zählen zu den gehaltvollsten auf dem zweiten Album! Die gebürtige Georgierin -- in Tiflis aufgewachsen, seit der Jugend in London zu Hause und mittlerweile britische Staatsbürgerin -- präsentiert sich hier als selbstbewusste junge Frau, die wach durch die Welt geht. So sinniert sie in der Eigenkomposition "Spider's Web" darüber, wie schwer es in unserer hochkomplexen Zeit ist, sich für das moralisch Richtige zu entscheiden. Und sie legt im balladesken Schlusstitel "I Do Believe In Love" ein sehr persönliches Credo ab, verrät uns, was für sie wirklich zählt im Leben. Neben diesen Bekenntnissongs im Stildreieck Jazz/Blues/Pop lassen vor allem zwei recht eigenwillige Coverversionen aufhorchen: "On The Road Again" von den Woodstock-Veteranen Canned Heat verwandelt Melua in ein fetziges Stück Bigband-Jazz. Und aus dem 1987er Cure-Hit "Just Like Heaven" wird bei ihr eine federleicht schwebende Unpluged-Nummer (dieses Remake ertönt übrigens als Titelthema im neuen Kinofilm von Reese Witherspoon). Nach ihrem im Easy-Listening-Jazz angesiedelten Albumerstling wurde Katie Melua häufig mit Norah Jones verglichen. Nun, das war etwas hoch gegriffen, die emotionale Substanz der US-Kollegin erreichte sie dann doch nicht. In der Zwischenzeit ist Melua jedoch hörbar gereift, ist erwachsen geworden. Die 21-jährige hat als Sängerin und Songautorin unbestreitbar an Statur gewonnen. Piece By Piece wird sie besser und besser. -- Harald Kepler
Stern
"Es gibt neun Millionen Fahrräder in Peking. Das ist eine Tatsache. Es ist etwas, das wir nicht leugnen können. Wie die Tatsache, dass ich dich lieben werde, bis ich sterbe." Nein, das ist weder Heinz G. Konsalik noch Peter Scholl-Latour. Es ist der Anfang eines Songs von Katie-och-issenicht-süß-Melua, deren zweites Album sich mit unglaublicher Beharrlichkeit in den CD-Charts hält. Melua ist ein zierliches Persönchen von 22 Jahren und weckt mit ihren riesigen Ki-Ka-Kulleraugen alle verfügbaren Beschützerinstinkte. Wir würden sie am liebsten täglich großbrüderlich in den Arm nehmen und sagen: "Katielein, sing doch noch mal den kreuzdämlichen Song mit den vielen chinesischen Fahrrädern! Das hört sich so schön an! Und sieht so hübsch aus!" Und dann würde Katie mit ihrer Kleinmädchenstimme singen, und wir wären tatsächlich gerührt und erfreut. Weil wir gegen ein bisschen Konsenspop gar nichts haben, solange jemand wie Melua so leichtfüßig durch die Stile schwebt und Elemente von Pop, Folk, Blues, Jazz und Swing zu allerliebstem Wohlklang verbindet. Wem das alles zu seicht ist: Neulich hat Melua ein Konzert am Meeresgrund gegeben, im Fuß einer Bohrinsel, genau 303 Meter unter der Wasseroberfläche. Ein Rekord fürs Guinness-Buch. Jetzt hat ihre Musik offiziell das, was mancher vermisst: Tiefgang.. --Tobias Schmitz
Stern
"Es gibt neun Millionen Fahrräder in Peking. Das ist eine Tatsache. Es ist etwas, das wir nicht leugnen können. Wie die Tatsache, dass ich dich lieben werde, bis ich sterbe." Nein, das ist weder Heinz G. Konsalik noch Peter Scholl-Latour. Es ist der Anfang eines Songs von Katie-och-issenicht-süß-Melua, deren zweites Album sich mit unglaublicher Beharrlichkeit in den CD-Charts hält. Melua ist ein zierliches Persönchen von 22 Jahren und weckt mit ihren riesigen Ki-Ka-Kulleraugen alle verfügbaren Beschützerinstinkte. Wir würden sie am liebsten täglich großbrüderlich in den Arm nehmen und sagen: "Katielein, sing doch noch mal den kreuzdämlichen Song mit den vielen chinesischen Fahrrädern! Das hört sich so schön an! Und sieht so hübsch aus!" Und dann würde Katie mit ihrer Kleinmädchenstimme singen, und wir wären tatsächlich gerührt und erfreut. Weil wir gegen ein bisschen Konsenspop gar nichts haben, solange jemand wie Melua so leichtfüßig durch die Stile schwebt und Elemente von Pop, Folk, Blues, Jazz und Swing zu allerliebstem Wohlklang verbindet. Wem das alles zu seicht ist: Neulich hat Melua ein Konzert am Meeresgrund gegeben, im Fuß einer Bohrinsel, genau 303 Meter unter der Wasseroberfläche. Ein Rekord fürs Guinness-Buch. Jetzt hat ihre Musik offiziell das, was mancher vermisst: Tiefgang.. --Tobias Schmitz


