Manufactum Kuckucksuhr
Zurück zur klaren Form. Die Manufactum-Kuckucksuhr.
Im Schwarzwald entstand gegen Ende des 17. Jahrhunderts aus dem winterlichen Nebenerwerb einiger Landwirte eine sich im Laufe der Zeit immer höher entwickelnde Uhrenproduktion, aus der schließlich sogar das feinmechanische Zentrum Deutschlands hervorging. Auch die oft (zu Unrecht) verspottete Kuckucksuhr wurde dort zu einer Qualitätsuhr verfeinert. Die bis heute übliche Grundform ihres Gehäuses geht auf einen Gestaltungswettbewerb aus dem Jahr 1850 zurück, den Robert Gerwig – Leiter der Großherzoglichen Badischen Uhrmacherschule in Furtwangen sowie Baumeister der Gotthard- und der Schwarzwaldbahn – ausgeschrieben hatte. Sieger war der Karlsruher Architekt und Professor für Konstruktionslehre Friedrich Eisenlohr. Er hatte dem Gehäuse die Form der von ihm entworfenen Bahnwärterhäuschen entlang der Schwarzwaldbahn gegeben. Ab etwa 1860 entfernte sich die Gestaltung jedoch zunehmend von der ursprünglich eher strengen Form, und im Laufe der Zeit mußte die Kuckucksuhr allerlei gestalterischen Unfug in Form üppiger dreidimensionaler Pflanzen- und Tierschnitzereien über sich ergehen lassen.
Im Schwarzwald entstand gegen Ende des 17. Jahrhunderts aus dem winterlichen Nebenerwerb einiger Landwirte eine sich im Laufe der Zeit immer höher entwickelnde Uhrenproduktion, aus der schließlich sogar das feinmechanische Zentrum Deutschlands hervorging. Auch die oft (zu Unrecht) verspottete Kuckucksuhr wurde dort zu einer Qualitätsuhr verfeinert. Die bis heute übliche Grundform ihres Gehäuses geht auf einen Gestaltungswettbewerb aus dem Jahr 1850 zurück, den Robert Gerwig – Leiter der Großherzoglichen Badischen Uhrmacherschule in Furtwangen sowie Baumeister der Gotthard- und der Schwarzwaldbahn – ausgeschrieben hatte. Sieger war der Karlsruher Architekt und Professor für Konstruktionslehre Friedrich Eisenlohr. Er hatte dem Gehäuse die Form der von ihm entworfenen Bahnwärterhäuschen entlang der Schwarzwaldbahn gegeben. Ab etwa 1860 entfernte sich die Gestaltung jedoch zunehmend von der ursprünglich eher strengen Form, und im Laufe der Zeit mußte die Kuckucksuhr allerlei gestalterischen Unfug in Form üppiger dreidimensionaler Pflanzen- und Tierschnitzereien über sich ergehen lassen.
