Light Grenades
angelegt von Frog_Queen am 23.07.2011 unter Lieblingsprodukte
Für ihr sechstes Album haben sich Incubus ungewöhnlich viel Zeit genommen. Das Resultat ist ein im Vergleich zu den letzten CDs etwas strukturierteres, aber mindestens genauso unberechenbares und innovatives Album voller warmer Vibes und wunderschöner Melodien. Zum ersten Mal in ihrer Karriere schrieben sich die amerikanischen Avantgarde-Rocker eine Scheibe nicht innerhalb weniger Wochen von der Seele, sondern ließen die Songs über einen längeren Zeitraum reifen, bevor sie sie mit Top-Producer Brendan O'Brien (Pearl Jam, Audioslave, Red Hot Chili Peppers, Soundgarden) aufnahmen. Stromlinienförmiger ist das Material deswegen aber nicht geworden. Light Grenades kommt zwar streckenweise ein wenig relaxter daher als A Crow Left Of The Murder oder Make Yourself , ihre erfrischende Experimentierfreude und ihre Vorliebe für ungewöhnliche Arrangements haben sich Brandon Boyd und seine Mitstreiter jedoch bewahrt. Waschbecken und die eigenen Brustkörbe werden zu Percussion-Instrumenten umfunktioniert, stimmungsvolle Sound-Collagen mischen sich mit schnörkellos auf den Punkt kommenden Riff-Rock-Nummern, und viele Passagen atmen das sympathische Flair inspirierter, nie ausufernder Jam-Sessions. Wie immer bei Incubus erschließen sich bei jedem Hördurchgang neue, packende Facetten, Hymnen wie "A Kiss To Send Us Off" oder "Anna Molly" grooven allerdings gleich auf Anhieb ins Langzeitgedächtnis und lassen den Hörer fast schon zwanghaft nach der Repeat-Taste fingern. Ein großartiges Album, so variantenreich, farbenprächtig und unvorhersehbar wie das Leben! -- Michael Rensen
Kurzbeschreibung
It kicks, it bites, it loves, it hurts. It's the closest we've ever come to being the band we want to be." - dies sind die Worte von Incubus-Frontmann Brandon Boyd nach der Fertigstellung des sechsten Incubus Albums "Light Grenades". Der neue Silberling erscheint am 24. November und wurde von Brendon O'Brien (Pearl Jam, Audioslave u.a.) produziert. Boyd über die Vorab-Single "Anna Molly": "Der Song rockt und ruft die Vorstellung an ein Mädchen hervor, das ich vor meinem geistigen Auge sehen kann, die aber höchstwahrscheinlich nicht existiert. Und darum ist sie eine Anomalie. Ich denke, das kann man doch als einigermaßen sophisticated bezeichnen, oder? Verdammt. Ich hasse es wirklich, wenn ich versuche, zu erklären, was unsere Songs bedeuten! Und es ist wirklich nicht okay von mir, mich überhaupt dazu herabzulassen. Wenn du möchtest, lass die Songs handeln, wovon du willst." An "Light Grenades" arbeitete die Band länger als an allen anderen ihrer Alben. "Jedes unserer Alben wurde innerhalb von acht Wochen geschrieben und innerhalb von acht Wochen aufgenommen. Das ist eine lange Zeit, gemessen an manch anderen - aber alarmierend kurz, wenn man es mit den meisten Bands und Künstlern vergleicht. Nicht, dass wir uns gehetzt hätten, aber wir mögen es eben, schnell zu arbeiten. Wir schrieben etwas mehr als zwanzig Songs. Wie Lektoren auf Acid verschlangen wir die Stücke und ließen nur jene weiterleben, die uns begeisterten, überraschten und inspirierten! Alles in allem dauerte dieser Prozess ein ganzes Jahr", erklärt Boyd.
Kurzbeschreibung
It kicks, it bites, it loves, it hurts. It's the closest we've ever come to being the band we want to be." - dies sind die Worte von Incubus-Frontmann Brandon Boyd nach der Fertigstellung des sechsten Incubus Albums "Light Grenades". Der neue Silberling erscheint am 24. November und wurde von Brendon O'Brien (Pearl Jam, Audioslave u.a.) produziert. Boyd über die Vorab-Single "Anna Molly": "Der Song rockt und ruft die Vorstellung an ein Mädchen hervor, das ich vor meinem geistigen Auge sehen kann, die aber höchstwahrscheinlich nicht existiert. Und darum ist sie eine Anomalie. Ich denke, das kann man doch als einigermaßen sophisticated bezeichnen, oder? Verdammt. Ich hasse es wirklich, wenn ich versuche, zu erklären, was unsere Songs bedeuten! Und es ist wirklich nicht okay von mir, mich überhaupt dazu herabzulassen. Wenn du möchtest, lass die Songs handeln, wovon du willst." An "Light Grenades" arbeitete die Band länger als an allen anderen ihrer Alben. "Jedes unserer Alben wurde innerhalb von acht Wochen geschrieben und innerhalb von acht Wochen aufgenommen. Das ist eine lange Zeit, gemessen an manch anderen - aber alarmierend kurz, wenn man es mit den meisten Bands und Künstlern vergleicht. Nicht, dass wir uns gehetzt hätten, aber wir mögen es eben, schnell zu arbeiten. Wir schrieben etwas mehr als zwanzig Songs. Wie Lektoren auf Acid verschlangen wir die Stücke und ließen nur jene weiterleben, die uns begeisterten, überraschten und inspirierten! Alles in allem dauerte dieser Prozess ein ganzes Jahr", erklärt Boyd.


