Keiner ist so toll wie wir - Markus Huber & Robert Treichler
angelegt von Stingray am 21.04.2008 unter Wunschzettel
Produktbeschreibungen
Wussten Sie schon, dass man Belgier problemlos daran erkennt, "dass sie über der Augenpartie einen schwarzen Balken tragen"? Und dass die Deutschen so aussehen, "als seien sie permanent drauf und dran, einen Weltkrieg anzufangen oder einen jämmerlichen Witz zu erzählen"? Wenn nicht, dann kennen Sie die schönsten Vorurteile Österreichs noch nicht und sollten sich vielleicht das nun erschienene Standardwerk auf diesem Gebiet Keiner ist so toll wie wir zulegen.
"Blöde Briten, dämliche Deutsche, frustrierte Franzosen und 36 weitere hoffnungslose Fälle" werden hier in alphabetischer Reihenfolge von A (wie Albaner) bis Z (wie Zyprioten) präsentiert. Nicht nur über das Aussehen unserer Miteuropäer, auch über die Geografie, Geschichte, Sprache und Kultur ihrer Länder erfahren wir nur Schauerliches. Ob wir dieses tatsächlich längst gemutmaßt haben, wie der Umschlagtext verkündet, muss natürlich dem (Vor-)Urteil der Leser überlassen bleiben.
Auf länderkundliche Exaktheit legen die Autoren jedenfalls keinen Wert, ebenso wenig wie auf politische Korrektheit. Die schamlose Aneinanderreihung der tolldreistesten Vorurteile ist vielmehr erschütternd, nämlich für das Zwerchfell. Frei nach dem Österreicher Sigmund Freud könnte man sagen, dass man sich durch die Lektüre von Keiner ist so toll wie wir eine ganze Menge an psychischem Aufwand erspart. Anders formuliert: Das Buch ist einfach ungemein witzig.
Der humoristische Rundumschlag der Autoren, die hauptberuflich Journalisten sind, erfolgt nach allen Regeln der Kunst. Die Pointen lesen sich flüssig und wirken nie aufgesetzt. Die Grenzen des guten Geschmacks werden zwar übertreten, aber das ohne zu stolpern. So hemmungslos die Miteuropäer auch schlecht gemacht werden, der Wortwitz sinkt nie auf das Niveau von tendenziösen Bierzeltsprüchen. Weitere EU-Sanktionen müssen wir also kaum befürchten, allerdings dürfte klar sein, dass bereits in ganz Europa fieberhaft an neuen Österreicherwitzen gearbeitet wird. Diese werden wir (hoffentlich) mit ebenso viel Humor nehmen, wie wir von den anderen erwarten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. --Mathis Zojer
Kurzbeschreibung
Schluss mit Political Correctness, jetzt wird Tacheles geredet: Wir Österreicher sind die Besten und alle anderen Europäer sind Warmduscher, Waschlappen und Weicheier. Die EU-Sanktionen haben es endlich auch jenen bewiesen, die es nicht glauben wollten. Von den albernen Albanern über die blöden Briten, dämlichen Deutschen, frustrierten Franzosen und den lächerlichen Luxemburgern bis zu den zimperlichen Zyprioten: Alle europäischen Länder werden in diesem Lexikon einer genauen, vorurteilsvollen Überprüfung unterzogen. Erscheinungsbild und Vorkommen, Geschichte und Geografie, Umgangsformen und Sprache: Kein Detail wird hier ausgelassen, um Österreichs Überlegenheit zu dokumentieren. Zwangsläufig räumt das Buch dabei mit alten Legenden auf, etwa der Legende von der angeblich so glorreichen Geschichte der Schweden: Als Wikinger haben sie ja vor einiger Zeit halb Europa terrorisiert. Aber haben sie dabei die Gegend um den Wörthersee erobert? Nein. Grönland haben sie besiedelt. Als o bitte.
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Wussten Sie schon, dass man Belgier problemlos daran erkennt, "dass sie über der Augenpartie einen schwarzen Balken tragen"? Und dass die Deutschen so aussehen, "als seien sie permanent drauf und dran, einen Weltkrieg anzufangen oder einen jämmerlichen Witz zu erzählen"? Wenn nicht, dann kennen Sie die schönsten Vorurteile Österreichs noch nicht und sollten sich vielleicht das nun erschienene Standardwerk auf diesem Gebiet Keiner ist so toll wie wir zulegen.
"Blöde Briten, dämliche Deutsche, frustrierte Franzosen und 36 weitere hoffnungslose Fälle" werden hier in alphabetischer Reihenfolge von A (wie Albaner) bis Z (wie Zyprioten) präsentiert. Nicht nur über das Aussehen unserer Miteuropäer, auch über die Geografie, Geschichte, Sprache und Kultur ihrer Länder erfahren wir nur Schauerliches. Ob wir dieses tatsächlich längst gemutmaßt haben, wie der Umschlagtext verkündet, muss natürlich dem (Vor-)Urteil der Leser überlassen bleiben.
Auf länderkundliche Exaktheit legen die Autoren jedenfalls keinen Wert, ebenso wenig wie auf politische Korrektheit. Die schamlose Aneinanderreihung der tolldreistesten Vorurteile ist vielmehr erschütternd, nämlich für das Zwerchfell. Frei nach dem Österreicher Sigmund Freud könnte man sagen, dass man sich durch die Lektüre von Keiner ist so toll wie wir eine ganze Menge an psychischem Aufwand erspart. Anders formuliert: Das Buch ist einfach ungemein witzig.
Der humoristische Rundumschlag der Autoren, die hauptberuflich Journalisten sind, erfolgt nach allen Regeln der Kunst. Die Pointen lesen sich flüssig und wirken nie aufgesetzt. Die Grenzen des guten Geschmacks werden zwar übertreten, aber das ohne zu stolpern. So hemmungslos die Miteuropäer auch schlecht gemacht werden, der Wortwitz sinkt nie auf das Niveau von tendenziösen Bierzeltsprüchen. Weitere EU-Sanktionen müssen wir also kaum befürchten, allerdings dürfte klar sein, dass bereits in ganz Europa fieberhaft an neuen Österreicherwitzen gearbeitet wird. Diese werden wir (hoffentlich) mit ebenso viel Humor nehmen, wie wir von den anderen erwarten. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. --Mathis Zojer
Kurzbeschreibung
Schluss mit Political Correctness, jetzt wird Tacheles geredet: Wir Österreicher sind die Besten und alle anderen Europäer sind Warmduscher, Waschlappen und Weicheier. Die EU-Sanktionen haben es endlich auch jenen bewiesen, die es nicht glauben wollten. Von den albernen Albanern über die blöden Briten, dämlichen Deutschen, frustrierten Franzosen und den lächerlichen Luxemburgern bis zu den zimperlichen Zyprioten: Alle europäischen Länder werden in diesem Lexikon einer genauen, vorurteilsvollen Überprüfung unterzogen. Erscheinungsbild und Vorkommen, Geschichte und Geografie, Umgangsformen und Sprache: Kein Detail wird hier ausgelassen, um Österreichs Überlegenheit zu dokumentieren. Zwangsläufig räumt das Buch dabei mit alten Legenden auf, etwa der Legende von der angeblich so glorreichen Geschichte der Schweden: Als Wikinger haben sie ja vor einiger Zeit halb Europa terrorisiert. Aber haben sie dabei die Gegend um den Wörthersee erobert? Nein. Grönland haben sie besiedelt. Als o bitte.
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