In Belgien und den Niederlanden ist Jonathan Vandenbroeck alias Milow bereits seit 2007 extrem erfolgreich. Es hat etwas gedauert, bis sich seine Qualitäten auch im Rest von Europa rumgesprochen hatten. Mit der Single Ayo Technology , einer wunderbar beseelten Coverversion des gleichnamigen Songs von 50 Cent, avancierte der Sänger und Songwriter in Deutschland zu einem der erfolgreichsten Newcomer dieses Jahres. Mit seinem internationalen Debütalbum, das zwölf Tracks seines zweiten Longplayers Coming Of Age und drei Nummern seines 2006 veröffentlichten Debüts The Bigger Picture enthält, unterstreicht das Multitalent aus Belgien seine Ausnahmestellung im Songwritermilieu. Milow setzt in Nummern wie "You Don't Know" oder dem beschwingten "Canada" ganz auf klassische Songwritertungenden und erweist sich immer wieder als einfühlsamer Geschichtenerzähler, dessen prägnante Stimme jeden Song zu einem unverwechselbaren Erlebnis macht. Gekonnt bewegt sich der 1981 in Leuven geborene Musiker dabei im Spannungsfeld zwischen Folk, Pop, Rock und Country. Für stilistische Abwechslung ist also ausreichend gesorgt. Die Songs von Milow zeichnen sich zudem durch ein besonderes Gespür für eingängige Hooklines und Melodien aus. Zu den Höhepunkten der Platte zählt neben dem todtraurigen "Out Of My Hands" vor allem die klassische Ballade "Coming Of Age", in der sich der Songwriter auf sehr berührende, zugleich aber auch humorvolle Weise mit dem Erwachsenwerden beschäftigt. - Franz Stengel
motor.de
Ein Mittzwanziger zieht mit melodischem Songwritertum melancholische Bilanz über sich und seine Generation - ein Konzept, dass ihn in seiner belgischen Heimat längst zum Superstar machte. Jetzt nimmt sich Milow dem Rest der Welt an.
"Ayo Technology" schallt es aus den Fernsehern und Radios. Dazu bügelt Mutti die Hemden, wechselt Vati die Sommerreifen und der Sohn googelt gerade die Akkorde - Milow ist derzeit mit seiner Cover-Version des kaum verjährten 50 Cent-Titels in den Medien präsent, wie kaum ein anderer Singer/Songwriter. Dabei dr unverwechselbaren Erlebnis macht. Gekonnt bewegt sich der 1981 in Leuven geborene Musiker dabei im Spannungsfeld zwischen Folk, Pop, Rock und Country. Für stilistische Abwechslung ist also ausreichend gesorgt. Die Songs von Milow zeichnen sich zudem durch ein besonderes Gespür für eingängige Hooklines und Melodien aus. Zu den Höhepunkten der Platte zählt neben dem todtraurigen "Out Of My Hands" vor allem die klassische Ballade "Coming Of Age", in der sich der Songwriter auf sehr berührende, zugleich aber auch humorvolle Weise mit dem Erwachsenwerden beschäftigt. - Franz Stengel
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Ein Mittzwanziger zieht mit melodischem Songwritertum melancholische Bilanz über sich und seine Generation - ein Konzept, dass ihn in seiner belgischen Heimat längst zum Superstar machte. Jetzt nimmt sich Milow dem Rest der Welt an.
"Ayo Technology" schallt es aus den Fernsehern und Radios. Dazu bügelt Mutti die Hemden, wechselt Vati die Sommerreifen und der Sohn googelt gerade die Akkorde - Milow ist derzeit mit seiner Cover-Version des kaum verjährten 50 Cent-Titels in den Medien präsent, wie kaum ein anderer Singer/Songwriter. Dabei drängt sich nicht nur durch seine Musik, sondern auch sein Äußeres der Vergleich zu Jack Johnson auf. Doch dieses Bild trügt. Milow kommt wesentlich melancholischer daher und "Ayo Technology" ist die fröhliche Ausnahme des ansonsten recht schwermütigen neuen Albums.
Der Belgische Songwriter Milow macht sich und die ebenfalls in den Achtzigern Geborenen zum zentralen Punkt seiner melodischen Pop-Songs. Unverblümt, ja sogar ernüchternd bis pessimistisch wirkt die Philosophie des Mittzwanzigers. In "You don't know", der Titel der ihm bereits vor zwei Jahren den Durchbruch verschaffte, stellt er sofort klar, dass er das Träumen aufgegeben hat. Bei "The Priest" hat man es sogar schon fast mit Hoffnungslosigkeit zu tun: "I've seen enough, that's why I know / God left this place a long time ago." "Born In The Eighties" ist zwar ein weniger düsterer Blick auf das Vergangene und Kommende seiner Generation, doch Skeptizismus ist allgegenwärtig.
Viel Optimismus findet sich somit nicht in den Texten Milows. Dafür bettet er in seine Musik, die von Gitarren-Balladen bis zu einigen Folk-Rock-Songs reicht, sehr viel Gefühlängt sich nicht nur durch seine Musik, sondern auch sein Äußeres der Vergleich zu Jack Johnson auf. Doch dieses Bild trügt. Milow kommt wesentlich melancholischer daher und "Ayo Technology" ist die fröhliche Ausnahme des ansonsten recht schwermütigen neuen Albums.
Der Belgische Songwriter Milow macht sich und die ebenfalls in den Achtzigern Geborenen zum zentralen Punkt seiner melodischen Pop-Songs. Unverblümt, ja sogar ernüchternd bis pessimistisch wirkt die Philosophie des Mittzwanzigers. In "You don't know", der Titel der ihm bereits vor zwei Jahren den Durchbruch verschaffte, stellt er sofort klar, dass er das Träumen aufgegeben hat. Bei "The Priest" hat man es sogar schon fast mit Hoffnungslosigkeit zu tun: "I've seen enough, that's why I know / God left this place a long time ago." "Born In The Eighties" ist zwar ein weniger düsterer Blick auf das Vergangene und Kommende seiner Generation, doch Skeptizismus ist allgegenwärtig.
Viel Optimismus findet sich somit nicht in den Texten Milows. Dafür bettet er in seine Musik, die von Gitarren-Balladen bis zu einigen Folk-Rock-Songs reicht, sehr viel Gefühl und fesselnde Geschichten. Er versteht es, seinen Zweifel und seine Fragen in verträumte harmonische Melodien und eingängige Lyrik umzuwandeln. In seiner Heimat und im englischsprachigen Ausland identifiziert sich ein wachsender jugendliche Fankreis damit.
Ob das deutsche Publikum dem nachdenklichen Milow folgt, wenn das locker leichte 50 Cent-Cover in der Hot-Rotation ausgedient hat, bleibt abzuwarten. Sein selbstbetiteltes zweites Album, das im Wesentlichen ein Best Of seines bisherigen Schaffens darstellt, birgt in jedem Fall das Potential zu mehr als nur einem One-Hit-Wonder.
Kai-Uwe Weser
Alle Produktbeschreibungen
motor.de
Ein Mittzwanziger zieht mit melodischem Songwritertum melancholische Bilanz über sich und seine Generation - ein Konzept, dass ihn in seiner belgischen Heimat längst zum Superstar machte. Jetzt nimmt sich Milow dem Rest der Welt an.
"Ayo Technology" schallt es aus den Fernsehern und Radios. Dazu bügelt Mutti die Hemden, wechselt Vati die Sommerreifen und der Sohn googelt gerade die Akkorde - Milow ist derzeit mit seiner Cover-Version des kaum verjährten 50 Cent-Titels in den Medien präsent, wie kaum ein anderer Singer/Songwriter. Dabei dr unverwechselbaren Erlebnis macht. Gekonnt bewegt sich der 1981 in Leuven geborene Musiker dabei im Spannungsfeld zwischen Folk, Pop, Rock und Country. Für stilistische Abwechslung ist also ausreichend gesorgt. Die Songs von Milow zeichnen sich zudem durch ein besonderes Gespür für eingängige Hooklines und Melodien aus. Zu den Höhepunkten der Platte zählt neben dem todtraurigen "Out Of My Hands" vor allem die klassische Ballade "Coming Of Age", in der sich der Songwriter auf sehr berührende, zugleich aber auch humorvolle Weise mit dem Erwachsenwerden beschäftigt. - Franz Stengel
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Ein Mittzwanziger zieht mit melodischem Songwritertum melancholische Bilanz über sich und seine Generation - ein Konzept, dass ihn in seiner belgischen Heimat längst zum Superstar machte. Jetzt nimmt sich Milow dem Rest der Welt an.
"Ayo Technology" schallt es aus den Fernsehern und Radios. Dazu bügelt Mutti die Hemden, wechselt Vati die Sommerreifen und der Sohn googelt gerade die Akkorde - Milow ist derzeit mit seiner Cover-Version des kaum verjährten 50 Cent-Titels in den Medien präsent, wie kaum ein anderer Singer/Songwriter. Dabei drängt sich nicht nur durch seine Musik, sondern auch sein Äußeres der Vergleich zu Jack Johnson auf. Doch dieses Bild trügt. Milow kommt wesentlich melancholischer daher und "Ayo Technology" ist die fröhliche Ausnahme des ansonsten recht schwermütigen neuen Albums.
Der Belgische Songwriter Milow macht sich und die ebenfalls in den Achtzigern Geborenen zum zentralen Punkt seiner melodischen Pop-Songs. Unverblümt, ja sogar ernüchternd bis pessimistisch wirkt die Philosophie des Mittzwanzigers. In "You don't know", der Titel der ihm bereits vor zwei Jahren den Durchbruch verschaffte, stellt er sofort klar, dass er das Träumen aufgegeben hat. Bei "The Priest" hat man es sogar schon fast mit Hoffnungslosigkeit zu tun: "I've seen enough, that's why I know / God left this place a long time ago." "Born In The Eighties" ist zwar ein weniger düsterer Blick auf das Vergangene und Kommende seiner Generation, doch Skeptizismus ist allgegenwärtig.
Viel Optimismus findet sich somit nicht in den Texten Milows. Dafür bettet er in seine Musik, die von Gitarren-Balladen bis zu einigen Folk-Rock-Songs reicht, sehr viel Gefühlängt sich nicht nur durch seine Musik, sondern auch sein Äußeres der Vergleich zu Jack Johnson auf. Doch dieses Bild trügt. Milow kommt wesentlich melancholischer daher und "Ayo Technology" ist die fröhliche Ausnahme des ansonsten recht schwermütigen neuen Albums.
Der Belgische Songwriter Milow macht sich und die ebenfalls in den Achtzigern Geborenen zum zentralen Punkt seiner melodischen Pop-Songs. Unverblümt, ja sogar ernüchternd bis pessimistisch wirkt die Philosophie des Mittzwanzigers. In "You don't know", der Titel der ihm bereits vor zwei Jahren den Durchbruch verschaffte, stellt er sofort klar, dass er das Träumen aufgegeben hat. Bei "The Priest" hat man es sogar schon fast mit Hoffnungslosigkeit zu tun: "I've seen enough, that's why I know / God left this place a long time ago." "Born In The Eighties" ist zwar ein weniger düsterer Blick auf das Vergangene und Kommende seiner Generation, doch Skeptizismus ist allgegenwärtig.
Viel Optimismus findet sich somit nicht in den Texten Milows. Dafür bettet er in seine Musik, die von Gitarren-Balladen bis zu einigen Folk-Rock-Songs reicht, sehr viel Gefühl und fesselnde Geschichten. Er versteht es, seinen Zweifel und seine Fragen in verträumte harmonische Melodien und eingängige Lyrik umzuwandeln. In seiner Heimat und im englischsprachigen Ausland identifiziert sich ein wachsender jugendliche Fankreis damit.
Ob das deutsche Publikum dem nachdenklichen Milow folgt, wenn das locker leichte 50 Cent-Cover in der Hot-Rotation ausgedient hat, bleibt abzuwarten. Sein selbstbetiteltes zweites Album, das im Wesentlichen ein Best Of seines bisherigen Schaffens darstellt, birgt in jedem Fall das Potential zu mehr als nur einem One-Hit-Wonder.
Kai-Uwe Weser
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